"KI kann genauso diskriminieren wie Menschen"

Shownotes

Kenza Ait Si Abbou Lyadini will mit ihrem Buch "Keine Panik - ist nur Technik" die Scheu vieler Menschen vor Technologie abbauen und gleichzeitig dafür kämpfen, dass Künstliche Intelligenz niemanden diskriminiert. Keine einfache Aufgabe, denn die KI-Managerin sieht die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) durchaus kritisch: "Das Problem ist, dass man bisher nicht verstanden hat, dass Technologie, die Tech-Unternehmen bauen, genauso diskriminieren kann wie Menschen", stellt sie klar. "Es ist technologisch möglich, dass KI nicht diskriminiert." Es sei eben nur mit Aufwand und viel Geld verbunden und diese Anstrengungen würden viele Unternehmen nicht freiwillig in Angriff nehmen.

Immerhin: Die EU will Künstliche Intelligenz nun regulieren. Geplant ist beispielsweise, dass ein auf Algorithmen basierendes Bewerbungsverfahren nicht bestimmte Menschen ausschließen darf. Diese Verordnung muss nun in Einklang gebracht werden mit bestehenden Gesetzen.

Außerdem geht es in der neuen Folge von "So techt Deutschland" um Kenza Ait Si Abbou Lyadinis Einstieg in die Mathematik, ihr schwieriger Berufsstart mit "falschem" Namen - und die Frage, die sie gerne einer möglichen Super-Intelligenz stellen würde.

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Bildquelle: Hendrik Gergen


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