Robo-Ident? "Maschinen merken sich alle Sicherheitsmerkmale"

Shownotes

Als Benny Bennet Jürgens auf die Pannen der staatlich initiierten Ausweis- und Führerschein-Apps angesprochen wird, muss er lachen. "Es zeigt doch, dass manche Dinge in der Privatwirtschaft ganz gut untergebracht sind", sagt der Gründer des Identität-Startups Nect im ntv Podcast "So techt Deutschland". Gerade im Sicherheitsbereich zeige sich eklatant, dass "der gesamte Verwaltungsapparat nicht auf Digitalisierung ausgelegt ist."

Jürgens hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Identität der Menschen zu digitalisieren. Die Video-Ident- und Post-Ident-Verfahren seien einfach zu langsam und zu teuer. Mit Nect habe er eine schnelle Alternative entwickelt, die eine Videoaufnahme des Ausweises auf Echtheit überprüft. Außerdem gebe es eine automatische Überprüfung des Gesichts mit einer Videoaufnahme, sagt der Gründer. "Deswegen nennen wir es Robo-Ident, weil wir eine Künstliche Intelligenz nutzen, um die Prüfung durchzuführen."

Er verweist darauf, dass 190 Länder mit Reisepässen gibt: Kein Mensch könne sich all diese Sicherheitsmerkmale merken, behauptet Jürgens. "Einer Maschine bringe ich das einmal bei und dann kann sie sich diese Merkmale bis ins kleinste Detail merken."

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