Jan Leisse und Eleqtron bauen einen Quantencomputer für Deutschland

Shownotes

Um die Quantentechnologie ist ein Wettstreit ausgebrochen zwischen Nationen, aber auch zwischen großen Tech-Konzernen und kleinen Startups. Jan Leisse will mit Eleqtron mitmischen. Sein Startup soll als eines von fünf Firmen einen neuartigen Quantencomputer für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bauen.

Es ist eine teure Wette, wie Leisse im ntv-Podcast "So techt Deutschland" zugibt. Weltweit werden viele Milliarden Euro in unterschiedliche technologische Ansätze investiert, obwohl es "noch keinen Use Case gibt, der wirklich in der Realwelt, in der Industrie angekommen ist".

Dennoch ist nicht nur Leisse vom tiefgreifenden Potenzial von Quantencomputern überzeugt. "Das, woran wir arbeiten, ist ultra-revolutionär disruptiv", sagt der Gründer im Podcast. Von der Bedeutung her sei es eine "Kombination aus der Entwicklung des Rades, der Entdeckung des Feuers und des Buchdrucks".

Eine Disruption, für die gerade Startups viel Geld brauchen. Und das ist gerade in Europa und speziell in Deutschland nicht immer so einfach zu bekommen. "Alleine der Weg aus dem Lehrstuhl heraus einen Investor zu finden, der in uns investiert, war wirklich schwierig", sagt Leisse, der trotzdem überzeugt ist, dass sich der weite Weg zum Erfolg lohnt.

"Wir haben so viel an Technologie verloren", verweist der Gründer auf Amazon, Google und Co. Mit der Quantentechnologie dürfe das nicht passieren. Und Leisse ist hoffnungsvoll, dass deutsche und europäische Politiker das verstanden haben: "Der Wettbewerb ist eröffnet und es nicht aussichtslos, als Eleqtron ganz vorne mit dabei zu sein."

Wie das Startup das schaffen will, und welches Potenzial Quantencomputer haben, erklärt Jan Leisse in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

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