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Cash-on-Ledger-Chef Katilmis: So funktioniert der digitale Euro

Cash-on-Ledger-Chef Katilmis: So funktioniert der digitale Euro

32m 10s

Es gibt immer Schlagworte, die gerade Mode sind. Digitaler Euro ist so ein Schlagwort. Mit seinem Startup "Cash on Ledger" will Serkan Katilmis dafür sorgen, dass daraus Realität wird. "Wir nehmen den Euro und geben ihm die Fähigkeit, programmiert zu werden", erzählt er.
Nützlich ist das für Firmen, die mit Maschinen produzieren. Statt welche einzukaufen, wird nur deren Leistung vergütet – ähnlich wie beim Carsharing. "Wenn die Maschine sich einmal dreht, gibt es zehn Cent", beschreibt Katilmis das Prinzip. Das hat den Vorteil, dass sich ein Unternehmen den Ankauf der Maschine spart und alle Prozesse inklusive der Abrechnung automatisiert sind....

Renault-Chef Hochgeschurtz: Batterien hängen Brennstoffzelle ab

Renault-Chef Hochgeschurtz: Batterien hängen Brennstoffzelle ab

30m 52s

Wenn Uwe Hochgeschurtz auf etwas stolz ist, dann auf den Zoe. Als Deutschlandchef von Renault kann er von sich behaupten, mit dem Kleinwagen das erfolgreichste Elektroauto in Deutschland zu verkaufen – als französischer Autohersteller. "Wir haben vor sieben Jahren richtig viel Geld investiert in die E-Mobilität. Die fällt ja nicht vom Himmel", sagt der gebürtige Kölner. "Keiner ist gezwungen, ein thermisches Auto zu kaufen."
Das Thema Elektro krempelt die Branche um. Das sei auch gut – allein schon im Sinne der Umwelt, findet der Automanager. Deshalb unterstützt er es auch, wenn die Politik sich mit finanziellen Anreizen dafür einsetzt, dass...

Gründerin Pausder:

Gründerin Pausder: "Bildungsbürgertum verweigert seine Rolle"

28m 42s

"Das Bildungsbürgertum war immer der Vorreiter, wenn neues Wissen auf den Markt kam. Jetzt aber verweigert es seine 'First-Mover-Rolle' und sagt: meine Kinder nicht. Sie sollen im Wald spielen, Cello lernen und zum Hockey gehen." Das sagt Verena Pausder, wenn man sie auf die ablehnende Haltung einiger Eltern zur Digitalisierung anspricht.
Durch ihre Gegenwehr halten diese Eltern aber alle Kinder zurück: "Ich erwarte vom Bildungsbürgertum zumindest beim Elternabend neutral bis ruhig zu sein", kritisiert Pausder. "Weil es unfair ist, es für alle zu verhindern".
Verena Pausder hat selbst zwei Kinder im Grundschulalter und kämpft für die Digitalisierung der Bildung. Frei...

e.Go-Chef Schuh:

e.Go-Chef Schuh: "Kein Tesla fährt ohne deutsche Teile"

35m 29s

Günter Schuh will mit e.Go günstige Elektroautos für jeden bauen. Denn der Kunde ist bereit dafür, sagt der Mann, der auch für den Elektroflitzer der Post verantwortlich ist. "Die Kunden sind allerdings nicht bereit, den Mehrpreis alleine zu tragen", ist sich der Aachener Professor sicher.
Ein anderes Problem beim Umstieg auf das E-Auto ist das Nachladen. Die Batterien müssen regelmäßig geladen werden und belasten die Umwelt. "Klar ist das erstmal eine ökologische Bürde ", sagt Schuh. Es sei aber nicht so schlimm, wie es viele gerne darstellen. Bei einer mittelgroßen Batterie sei "der ökologische Breakeven nach 40.000 bis 70.000 Kilometern...

Miriam Wohlfarth - erst Reisekauffrau, jetzt Fintech-Lady

Miriam Wohlfarth - erst Reisekauffrau, jetzt Fintech-Lady

34m 36s

Die Fintech-Karriere von Miriam Wohlfarth hat mit Zufall begonnen: Über ein abgebrochenes Studium und eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau landete sie im Jahr 2000 bei einem Startup in den Niederlanden. Damit war ihr berufliches Schicksal besiegelt: "Ich habe die Welt des Onlinebezahlens von der Pike auf gelernt, quasi als noch niemand wusste, was das ist", resümiert die Unternehmerin. Heute feiert sie mit ihren Partnern das zehnjährige Bestehen von Ratepay.
Ratepay sorgt als Zahlungsdienstleister für Onlinehändler dafür, dass Kunden ihre Rechnungen möglichst bequem so bezahlen können, wie sie möchten. Das Zauberwort lautet "Bonitätsprüfung": "Das ist die eigentliche Kunst, die hinter Ratepay steckt",...

"Milla" ist das Netflix der Weiterbildung

38m 11s

Abgeordnete wie Thomas Heilmann gibt es im Bundestag selten. Der CDU-Politiker ist im Herzen Unternehmer, war an Firmen wie Xing beteiligt und wurde in den 1990er Jahren zum "Agenturkopf des Jahres" gewählt.
Im Parlament ist eines seiner Fachgebiete das Thema Weiterbildung. Die müsse "so einfach wie Netflix gucken" sein, sagt Heilmann. Deswegen hat er geholfen, die digitale Lernplattform "Milla" ins Leben zu rufen. Denn bislang sei Weiterbildung für 50 Prozent der Arbeitnehmer ein Fremdwort, "weil sie keine Angebote haben und weil sie gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen."
"Milla" ist erst einmal auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten. Zum Beispiel sei...

PWC will Nachhaltigkeit messbar machen

PWC will Nachhaltigkeit messbar machen

37m 17s

Eine "Social Zone", ein "Living Room" oder auch die "Ideation Lounge" - in der 34. Etage des PWC-Towers in Frankfurt am Main vergessen Besucher schnell, dass sie bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen der Welt gelandet sind. Deutschlandchef Ulrich Störk ist stolz auf das "Experience Center", in dem es darum geht, neue digitale Lösungen zu finden "und da hilft eine Arbeitsumgebung, die Kreativität fördert", erzählt Störk. Lösungen, die am Ende den Kunden von PWC weiterhelfen. Ein 3D-Drucker ist da nur ein Beispiel. Software-Entwickler, Mediziner oder auch Ingenieure lassen hier gemeinsam die Köpfe rauchen.
Denn der Wandel ist da und...

Ein Milliarden-Startup aus digitalen Post-it-Notes

Ein Milliarden-Startup aus digitalen Post-it-Notes

33m 4s

Das Startup Celonis kann keine Garage als Startpunkt vorweisen. Stattdessen war eher die Bäckerei Nominacher im bayerischen Forstern die Grundlage für das milliardenschwere deutsche Einhorn. "Es war auf jeden Fall ein spannender Ablauf", sagt Gründer Bastian Nominacher ganz trocken im oberbayerischen Akzent in "So techt Deutschland". Statt später einmal das Familienunternehmen zu übernehmen, studierte er Finanzwirtschaft und gründete mit zwei Kommilitonen Celonis – ein Startup, das derzeit 2,5 Milliarden Euro wert ist.
Als Antrieb für die Entscheidung nennt Bastian Nominacher seine "Passion für die Technologie". Sein Vater habe ihn immer unterstützt: "Wir haben zu Hause noch eine Festplatte, die ist...

Teufel geht offline in die Zukunft

Teufel geht offline in die Zukunft

38m 48s

Köln ist bereits Nummer sechs. Gemeint ist der sechste Store, den Lautsprecher Teufel eröffnet hat. Der Mittelständler verabschiedet sich vom reinen Digitalangebot und widmet sich dem klassischen Ladengeschäft mit Produkten zum Anfassen. Teufel habe gelernt "wie fantastisch es ist, diese Nähe zum Kunden haben", erzählt Sascha Mallah. Er ist seit 2016 Co-Geschäftsführer bei Teufel. Bislang geht das Konzept "Analogisierung" auf, auch durch Humor: Wer im Laden einen etwas größer geratenen Lautsprecher kauft, kann sich eine Sackkarre leihen, um die Beute ins Auto zu bringen. "Die Karre ist natürlich gebrandet", lacht Mallah.
Bis 2021 will das Unternehmen insgesamt zwölf Stores eröffnen,...

Quantenwirtschaft statt Kapitalismus

Quantenwirtschaft statt Kapitalismus

49m 7s

Wer trifft die Entscheidungen in unserem Leben? Wir selbst oder Algorithmen? Und was macht das mit der Wirtschaftsordnung oder gleich der ganzen Gesellschaft? Technologien wie künstliche Intelligenz zwingen uns dazu, solch komplexe Fragen zu beantworten. Anders Indset sieht darin seinen Arbeitsauftrag. Irgendwann hatte der gebürtige Norweger genug vom "Hardcore-Kapitalismus" und handelte: Er widmete sich der Philosophie und verbindet sie mit Technologie und Wissenschaft.
Das ist alles andere als einfach. Moderne Technik verändert fast alle Bereiche unseres Lebens, während der Mensch immer weiter in den Hintergrund rückt: "Wir haben junge Männer, die ein Jahr Vaterschaftsurlaub nehmen und nach Außen mit materiellen...